Saisonrückblick 2013

Fast feet gibt speed!

Ganz nach dem Motto „fast feet gebt speed!“ ist unsere Jungendmannschaft fast feet im Februar in ihre erste Turniersaison gestartet. Die mittlerweile 15 Mädels im Alter zwischen 8 und 13 Jahre treffen sich erst seit November 2011 einmal die Woche, um mit viel Spaß und Energie ihrem Hobby dem Tanzen nachzugehen.

Viele Trainingseinheiten liegen nun hinter fast feet und ihren beiden Trainerinnen Caro und Nathalie. Die Choreographie zu Lenas „Good news“ steht, Kleinigkeiten werden geändert und immer wieder Stellen geputzt… Da steckt noch einiges an Arbeit drin, ABER wir haben ja eine ganze Saison Zeit!

Ende Februar ist es dann endlich soweit: das erste Turnier steht vor der Tür! Zusammen mit riesigen Schneemassen machen wir uns auf nach Wuppertal. Aufregung, Spannung, Freude, Spaß und natürlich eine gewisse Nervosität sind auch mit dabei, genauso wie Fridolin, das fast-feet-Maskottchen, das immer mal wieder Energie und Trost spenden muss. Für alle Mädels ist es das erste Turnier im JMD-Bereich und somit ist alles neu und furchtbar aufregend. Und dann auch noch schwarzer Tanzteppich ohne die gewohnten Linien, an denen man sich orientieren kann. So ein Mist! Aber das haben die Mädels bei ihrem Turnierdebüt bestens gemeistert. Das Eintanzen ist nun geschafft, die Haare im Akkord geflochten, die Wimpern getuscht und die Lippen mit Gloss überzogen. Doch dann verursachen fehlende Fotos bei der Ausweiskontrolle noch dicke Krokodilstränen kurz vor der Vorrunde. Das braucht wirklich keiner. ABER es ist natürlich alles gut gegangen und alle Mädels dürfen tanzen! Puhhhh… was eine Aufregung! Dann geht es endlich los – so richtig! Die Musik zum Einmarsch schallt durch die Halle. Alle Mannschaften werden vorgestellt. Und dann der erste Durchlauf: die Nervosität steigt ins Unermessliche. Auf der Fläche dann ein toller erster Durchlauf vor vollem Publikum – auch das ist neu!! Gut gemacht, Mädels! Jetzt heiß es abwarten. Erwartet wird nicht zu viel. Lediglich von den 9 angetretenen Mannschaften nicht letzter zu werden, alles andere ist gerne genommen. Dann endlich das Zwischenergebnis: fast feet ist mit zwei weiteren
Mannschaften im kleinen Finale. Jetzt heißt es noch einmal alles geben in dieser zweiten Runde. Und das tun sie! Nachdem die anfängliche Nervosität nun abgelegt ist, ist im zweiten Durchlauf ab und an auch mal ein kleines Lächeln zu erkennen 😉 Und wieder das Fazit der beiden Trainerinnen: Gut gemacht, Mädels! Und dann endlich die erste offene Wertung für fast feet: 11112 = 1. Platz im kleinen Finale = 7. Platz in der Gesamtwertung! Und die Freude darüber ist natürlich riesig! Nun kann also erstmal durchgeatmet werden und das große Finale von der Tribüne aus geschaut werden, um zu sehen, was die anderen Mannschaften, die zumeist schon einige Jahre an Turniererfahrung mit sich bringen, alles können und besser machen. Den Abschluss dieses aufregenden Tages macht die Siegerehrung! UND: es gibt sogar einen Pokal! Einen pinken Pokal 🙂 Sehr gut Mädels, ein toller Start in die erste Saison! Dann geht es ab nach Hause, Energie tanken und weiter arbeiten, bis zum nächsten Turnier.

Und das kommt schneller, als man denkt. Denn Mitte April geht es dann schon weiter! Zusammen mit den Killa Bees geht es zum zweiten Turnier nach Witten. Neues Spiel, neues Glück! Denn nicht nur wir haben fleißig gearbeitet und weiter geputzt, sondern auch alle anderen. Also heißt es wieder: „fast feet gebt speed!“ Auch in Witten wird also wieder alles geben und abgewartet, was die Liga an diesem Turniertag so bereit hält! Dann das Übliche: warm machen, Eintanzen, Haare flechten, Schminken, nochmal warm machen, TANZEN! Trotz zwei Wochen Osterferien, der spontanen Umstellung von neun auf acht Tänzerinnen eine Woche zuvor, kleinen Änderungen am Tanz und eines intensiven Trainings am Ausdruck, tanzen die Mädels eine sehr souveräne Vorrunde. Und ja, sie können sogar lächeln 🙂 Und dann heißt es wieder: kleines Finale mit drei Mannschaften. Da eine Mannschaft aber im Vorfeld schon nicht angetreten ist geht es diesmal sogar um Platz 6. Und das ist für die Endrunde nun natürlich auch das angestrebte Ziel! Für diesen Tag geben die Mädels dann noch einmal ihr Bestes und zeigen einen weiteren guten Durchlauf. Und wieder ist es eine Verbesserung zur Vorrunde! Super, Mädels! Warten auf die offene Wertung… Die Spannung steigt. War es besser als beim letzten Mal? Ja, das war es: fast feet wird erneut Sieger des kleinen Finales und nimmt einen tollen 6. Platz mit nach Hause!!!

Angespornt von dem Erfolg des zweiten Turniers, wird weitere fünf Wochen fleißig trainiert, um beim dritten Turnier in Recklinghausen möglichst diese gute Platzierung halten zu können. Und es hätte alles so schön funktionieren können. Doch dann der Freitag vor dem Turnier, das letzte Training. Und eine Tänzerin fehlt – und über kein Medium zu erreichen! Die anderen acht Mädels verfallen natürlich in große Panik! Aber ein bisschen Spontanität schadet ja nicht und hat sich auch beim letzten Turnier schon bewährt. Also wurde kurzerhand einfach nochmal von neun auf acht umgestellt, kleine Dinge geändert und dann noch einmal kräftig motiviert. Am Samstagmorgen geht es dann gemeinsam mit tiptoe und Namenlos auf nach Recklinghausen. Während die beiden Landesligamannschaften noch in einer Vollsperrung feststecken, meistert fast feet ein weiteres Eintanzen. Zwar mit einigen Unsicherheiten auf Grund der spontanen Umstellung am Tag zuvor, dennoch mit einer Menge Spaß und Überzeugung an „ihrem“ Tanz. Denn wie eine Tänzerin immer wieder feststellt, ist ‚Good News‘ „unser Tanz und wir müssen ihn einfach nur präsentieren und lächeln!“ Gesagt, getan! Und so gehen sie dann auch in der ersten Runde auf die Fläche und zeigen IHREN Tanz. Für die beiden Trainerinnen zufriedenstellend, reichte es nach all dem Chaos erneut nur für das kleine Finale. Da dies aber ja schon zur Gewohnheit geworden ist, werden noch mal schnell alle fliegenden Haare mit Haarspray fixiert, die Lippen für das schönste Lächeln geglossd und schwupp die wupp steht fast feet auch heute ein zweites Mal auf der Fläche. Sie zeigen auch hier wieder, dass sie es wollen! Sie wollen das kleine Finale auch zum dritten Mal gewinnen. Und mit einer Wertung von 12111 schaffen sie es auch dieses Mal als Sieger des kleinen Finales mit dem 7. Platz von der Fläche zu gehen. Überglücklich über den mehr als positiven Ausgang des Turniertages werden tiptoe und Namenlos im Anschluss noch ein wenig angefeuert, bevor es schließlich völlig erschöpft von der ganzen Anstrengung und Aufregung nach Hause geht, um sich zu erholen – für den Saisonabschluss in Essen.

Und der stand dann Ende Juni an und darf wieder gemeinsam mit den „Großen“, den Killa Bees, verbracht werden. Zudem ist dieses Turnier ein ganz besonderes, denn zwei Tänzerinnen können zum Abschluss in Essen noch ihr Turnierdebüt feiern und stehen in der Vorrunde zum ersten Mal auf der Fläche. Diese meistern sie gemeinsam mit den mittlerweile „alten Hasen“ souverän. Dann aber der Schock für alle Tänzerinnen, als eine der neun Mädels humpelnd und unter Tränen von der Fläche kommt. Nach Begutachtung der Physiotherapeuten-Bee und intensivem Kühlen fällt die Entscheidung aber dennoch darauf, die Endrunde tanzen zu wollen. In der Pause legt sich dann die Sorge und wandelt sich in das übliche Warten auf die Verkündung des Vorrundenergebnisses. Eigentlich war für alle wieder klar, dass es das gewohnte kleine Finale werden wird. Umso größer dann die Freude über den Einzug ins große Finale. Und das zum Saisonabschluss. Ein Traum! Und da können auch die einen oder anderen Freudentränen nicht mehr zurückgehalten werden. Dann heißt es also ein letztes Mal für diese Saison: „fast feet gebt speed!“ Und das tuen sie. Angetrieben von der Freude ins große Finale gekommen zu sein und den Motivationsrufen und Anfeuerungen der Killa Bees, strahlen die Mädels um die Wette und legen einen ganz wunderbaren letzten Durchlauf hin, der schließlich mit einer Wertung von 56566 und somit mit einem 6. Platz belohnt wird.

Für die Mädels von fast feet war es eine tolle und aufregende erste Saison, auf die sie mächtig stolz sein können! Wir sind auf jeden Fall verdammt stolz auf sie und freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Saison! Es macht immer wieder eine Menge Spaß mit ihnen in der Halle zu stehen, neue Dinge auszuprobieren oder einen gemeinsamen Turniertag zu verbringen!

Auf ein Neues in 2014, wenn es wieder heißt: „fast feet gebt speed!“