Saisonrückblick 2012

Killa Bees – Auf ein Neues…

Auch diese Saison begann wie die letzten –  und endete auch so…

Mit viel Vorfreude wurde das neue Lied erwartet und Training um Training veränderte und erweiterte sich die Choreographie. Wir alle wurden in den Bann des „Paartanzens“ und des Stückes „Tore my heart“ von Oona gezogen, dass wir diese Saison verkörpern sollten. Jede von uns fand seinen Platz und wir wuchsen auch dieses Jahr wieder zu einem einzigartigen Team zusammen. Ein Team, das sich auch neben dem Training stets zeigt und in vielen Abenden gepflegt und mit dem ein oder anderen Glas Sekt geölt wird.

Die Freude auf dem ersten Turnier das Erlernte zu präsentieren ist immer wieder groß, allerdings auch gepaart mit den Zweifeln, ob alles klappen wird und keine groben Patzer passieren werden. Denn diese Saison starteten wir nach dem Aufstieg im vorherigen Jahr in der Oberliga und kannten wie immer weder die Tänze der anderen Gruppen noch die Leistungsdichte innerhalb der Liga. Somit war das Ziel klar gesetzt: das Beste geben und möglichst den Klassenerhalt schaffen.

Los ging es im Februar in Unterbach! Viele Fans kamen nachgereist, um uns zu unterstützen. Sie froren gemeinsam mit uns in der Halle, in der Tage zuvor die Heizung ausgefallen war – und das bei winterlichen Temperaturen! Also mussten wir uns und unseren Fans ordentlich einheizen. Wir wurden belohnt, sowohl durch viel Beifall als auch mit einem grandiosen zweiten Platz. Mit einem solch guten Ergebnis hätte niemand von uns gerechnet und umso größer war schließlich unsere Freude.

Glücklich über den erreichten Erfolg beim letzten Turnier ging es rund einen Monat später zum Turnier nach Wuppertal. Wir hatten dennoch viel an uns gearbeitet und hofften auch beim zweiten Turnier in der Finalrunde zu landen und dort eine gute Leistung abrufen zu können. Jedoch hatte es der Hinweg schon in sich. Kurz vor Köln standen wir im Stau …. und standen ….. und standen ….. und standen. Es wollte einfach kein Ende nehmen und das Eintanzen rückte immer näher. Langsam kamen wir zu dem Schluss, dass wir es wohl nicht mehr rechtzeitig schaffen würden. Wir begannen unsere wie immer reichlich mitgenommenen Essensvorräte zu plündern, sie von Auto zu Auto zu transportieren, lautstark die besten Lieder mitzuträllern, Nägel zu lackieren, uns umzuziehen…. Die gute Stimmung konnte uns der Stau nicht nehmen. Im Eiltempo liefen wir in die Halle und direkt auf die Tanzfläche zu den Stellproben. Trotz einer nicht wirklich guten Stellprobe konnten wir eine gute tänzerische Leistung zeigen und waren nun gespannt in welcher Platzierung dies enden würde. Als die Wertung aufgerufen wurde, hielt uns nichts mehr auf den Plätzen. Der erste Platz (!!!) musste mit einem „su lang mer noch am leeve sind, am laache, kriesche, danze sind“ besungen und gefeiert werden.

So langsam hatte uns der Ehrgeiz gepackt, wir trainierten die nächsten zwei Monate fleißig weiter und machten uns dann auf den Weg nach Gevelsberg. Wie immer im Gepäck: große Vorfreude auf einen tollen Tag mit den Mädels, viel Essen, viel Lachen und wieder mal einige der tollsten und treusten Fans der Welt! Es wurde ein tolles Turnier mit den zwei besten Durchgängen der ganzen Saison. Umso glücklicher waren wir, dass das eigene Gefühl sich in der Wertung widerspiegelte und wir erneut den Pokal für den ersten Platz mit nach Hause nehmen durften.

In Eitorf sollte es nun um Alles gehen! Unsere Ausgangsposition war gut, die Tabellenführung mit zwei Punkten Vorsprung. Allerdings wussten wir unsere Verfolger, deren Choreographie und dessen tänzerisches Können zu schätzen und guckten jedes Mal wieder begeistert zu. Die letzten Wochen vor dem Turnier wurde noch mal an allem Möglichen versucht zu arbeiten und jeder gab sein Bestes im Training, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Am Tag selber reisten unglaublich viele Fans und Familienmitglieder nach Eitorf, um uns lautstark und mit vollem Einsatz zu unterstützen. Die Nervosität stieg ins Unermessliche. Tänzerisch gesehen waren wir nicht rundum zufrieden nach dem ersten Durchgang, aber versuchten uns zu konzentrieren, zu atmen und uns gemeinsam zu freuen ein vielleicht letztes Mal den Tanz zu tanzen, der uns alle so ans Herz gewachsen war. Fehlerfrei blieb auch der Durchgang nicht, somit warteten wir zusammengekauert, händehaltend und voller Aufregung auf die offene Wertung. Was wir dann zu sehen bekamen, konnten wir nicht glauben! 1‑1‑1‑1‑1 Bestwertung! Schreie, Freudentränen und viele Umarmungen später begannen wir zu realisieren, was dies bedeutete: der direkte Aufstieg in die Regionalliga – die höchste Liga in NRW. Unglaublich! Neben dem gewohnten kölschen Gesang feierten wir auch diesen Turniertag gemeinsam mit dem ein oder anderen Gläschen Sekt.

Wenn wir überlegen, wie wir diese Saison begannen, mit welchen Hoffnungen und Wünschen, können wir nur sagen, dass sie alle samt übertroffen wurden – wieder einmal. Zu Anfang der Saison wollten wir einfach nur unser Bestes geben und uns in der Liga etablieren, dann einen Aufstieg zu erreichen, dass hatte niemand von uns geglaubt oder auch nur gehofft.

Es war eine grandiose Saison, die wir miteinander verbringen durften. Wir verlassen die Oberliga auch mit einem weinenden Auge, denn die Stimmung unter den Mannschaften war einfach toll, man freute sich gemeinsam, unterstütze sich und genoss einen gemeinsamen Tag. Deswegen freuen wir uns umso mehr, dass uns einige Mannschaften, dank ihrer guten Leistungen auf dem Relegationsturnier, in die Regionalliga begleiten werden.

Unser Dank gilt all‘ unseren Unterstützern, die uns mit ihrer Anwesenheit, ihren aufmunternden und unterstützenden Worten und vor allem mit voller Hingabe unterstützen!

Mareike: Teil der besten „Randgruppe“ der Welt, ist dieses Jahr neu zu den Killa Bees gekommen, große Unterstützerin und eine gute Seele, musste uns aus beruflichen Gründen leider auch schon wieder verlassen, bleibt im Herzen aber immer eine Killa Bee.

Vanessa: Ist im vergangenen Jahr erst zu uns gestoßen und gehört jetzt schon so sehr dazu, als wären es schon viele, viele Jahre. Auch dank ihr haben wir es geschafft unserer Choreographie immer wieder die verloren gegangene Dynamik zurückzugeben und jede Kleinigkeit so sauber wie nur irgendwie möglich zu putzen. Danke Vanessa, du bist super!!!

Caro: Die Frau für alles, Organisatorin, Seelsorgerin und einfach das Herz der Mannschaft.

Bine: Die beste Trainerin, Choreographin und tollste Ober-Bee, die wir uns nur vorstellen können! Auch dieses Jahr hat sie es geschafft uns einen Tanz auf den Leib zu schneidern, mit dem wir wieder einmal mehr und mehr zu einem einzigartigen Bienenschwarm zusammen gewachsen sind. Wir danken dir für diese super-duper-mega-tolle Choreographie und freuen uns schon riesig, was uns 2013 in der Regionalliga erwarten wird!!